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1. Advent: Das Kirchenjahr beginnt

Kirchenjahr 02 lila trans 200pxErinnerung an die guten Taten Gottes für uns

Man kann seine Zeit an verschiedenen Rhythmen orientieren. Man kann von Urlaub zu Urlaub leben, von Familienfest zu Familienfest. Hier bei uns in Addis Abeba haben zwei Hälften einer Saison besondere Bedeutung, vom Sommerurlaub bis Weihnachten und dann vom Jahresanfang bis zum Sommerurlaub.

Etwas in Vergessenheit geraten ist das Kirchenjahr, obwohl es doch von wunderbaren Ereignissen erzählt. Gott wird kommen, Unsere Hilfe ist nicht weit. Dafür steht die Adventszeit. Gottes Sohn ist zu uns gekommen, damit wir nicht verzweifeln müssen. Dieses und vieles andere entfalten wir in der Weihnachtszeit. Jesus ist für uns gestorben und auferstanden, damit wir frei leben können. Jedes Jahr im Jahr erinnern wir uns daran in der Osterzeit.

Das Kirchenjahr ist anders und das ist seine Stärke. Es läuft ein bisschen gegen den Trend. Wenn das Jahr am dunkelsten ist, erinnert es uns an Jesus, das Licht der Welt. Im Frühling, wenn alles neu aufbricht, Blumen und Bäume blühen, erinnert es uns, noch mal für eine Zeit nachzudenken, wie es mit uns und dem steht, der uns am meisten liebt, Jesus.

Wie mit vielen guten Rhythmen und Techniken, ist es auch mit dem Kirchenjahr nicht trivial. Es bietet viele wunderbare Wege zu den Quellen unseres Glaubens, die brauchen Übung. Es erschließt sich nicht so auf Fingerspitzen. Das Kirchenjahr will gelebt werden und erfahren, im Crashkurs gelernt werden kann es nicht.

Einen ersten Einstieg bieten Informationsseiten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). „Übungsstunden in der Praxis“ unsere Gottesdienst am Sonntagmorgen. Und jeder kann dann ja mal sehen, was er unter der Woche umsetzen möchte. Eine Hilfe für unseren Glauben und für unsere Menschlichkeit ist es alle Mal.

Karl Jacobi

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