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Liebe in stressigen Zeiten

paar01 200pxEin Riesen-Aktenberg muss bis zum Jahresende bewältigt werden. Die Firma muss trotz Krankheitsausfällen eine Menge Aufträge erledigen. In den Familien häufen sich die Termine vor den Weihnachtsferien. Als hätte man nicht schon genug Stress: In den letzten Wochen des Jahres kommt es oft besonders dick. Bei Ehepaaren überträgt sich die Belastung von außen nach innen.

Wenn jeder nur mit dem, was ihn stresst, beschäftigt ist, verliert man den Blick für den Partner. Müde und mürrisch kapseln sich beide voneinander ab. So wird Stress zum Gemeinschaftskiller und die Partner füreinander zur zusätzlichen Last. Zu viel Stress blockiert, lähmt das Gedächtnis, schadet dem Immunsystem und zerstört Beziehungen. Dabei können Ehepartner einander wunderbar stärken in stressigen Zeiten:

Der gute Ton

Gerade gegenüber den engsten Vertrauten verliert man unter Druck leicht die Fassung. Deshalb sollte man ganz bewusst auf einen respektvollen, freundlichen Umgangston achten. Positive Kommunikation hilft, damit der andere sich geliebt fühlt. Ermutigende Worte liefern dem Angefochtenen Energie zum Durchhalten, auch wenn's anstrengend ist.

Gebet füreinander

Auf dem gemeinsamen Gebet liegt Jesu besondere Verheißung. Ehegatten dürfen füreinander beten, sich gegenseitig segnen und miteinander ihre Sorgen auf Gott werfen.

Körperliche Nähe

Zärtlichkeit aktiviert Glückshormone, stärkt die Abwehrkräfte und revitalisiert Erschöpfte. Grund genug, einander öfter mal fest zu umarmen, zu küssen und körperliche Nähe zu genießen.

Prioritäten setzen

Es gibt Zeiten, da geht es nicht anders. Wenn der Druck allerdings permanent die Partnerschaft belastet, sollten sich Stressgeplagte fragen, was sie ändern müssen, damit die Liebe nicht auf der Strecke bleibt. Es kann wohl kaum Gottes Wille sein, dass eine Ehe an Überlastung zugrunde geht.

Susanne Mockler aus: idea spektrum 47-2017

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